Cobyright by Olga Miltsova / Shutterstock.com

„Eier, wir brauchen Eier!“

Unser Oliver Kahn wusste es seit spätestens der bitteren Niederlage im Champions-League-Spiel gegen Schalke 04 2003, dass Man(n) ohne Eier nicht viel zu Werke bringen kann (die Bayern gingen affenmäßig 0:2 unter). 😀

Gesund und reich an Mineralstoffen

Doch roh isst doch keiner Eier, oder?!? Für uns Affen gehört ein frisches, leckeres Frühstücksei einfach dazu, um gut in den Tag zu starten. Der Oliver weiß es! Eure Großeltern auch! :) Eier sind die Grundlage, um den Tag mit einer Vielzahl an Nährwerten zu starten. Eier sind von gesundheitlichem Nutzen. Jaaa, jaaaa meine Affenbande! 😀 Denn Eier enthalten alle Mineralstoffe, von denen Calcium, Phosphor, Eisen und Kalium sogar in höheren Mengen vorkommen. Daneben sind alle Vitamine – bis auf Vitamin C – enthalten. Auch das hochwertige Eiweiß, das der Körper nahezu komplett verwerten kann, spricht für das Frühstücksei. Am Morgen ein Ei und der Tag gehört dir.

…und wie machst Du deine Eier warm? Bekannte Zubereitungen

Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass ein jeder unserer Affenbande hier weiß, wie er/sie sich ein lecker Frühstücksei zaubert!?! 😛 Ihr kennt sicherlich eine der folgenden Zubereitungsmöglichkeiten, oder?

Seit Jahrhunderten nutzen die Menschendas Element Feuer und Wasser- auch heute noch. Einfach Wasser in einem Topf aufwärmen lassen. Das Ei mit einem Löffel zugeben uuuuund eine gewisse Zeit warten. Je nachdem wie ihr euer Ei mögt: weich, wachsweich oder hart. Es gilt meist folgendes Zeitraffer:
  • Weiches Ei          3-5 Minuten
  • Wachsweich       5-8 Minuten
  • Hart                     >9 Minuten

Innovativer wird es da schon beim Einsatz eines sogenannten Eierkocher. Ich hab zwar keinen in meiner Affenbude, aber sicherlich der ein oder anderer von euch. Ähnlich nach dem Prinzip „Kochen im Topf“ wird hier mit Hilfe eines Heizstab im Gerät Wasser erwärmt und zum Kochen gebracht. Über eine Zeitschaltuhr stellt ihr den Grad eures Lieblings-Frühstücksei ein. Mehr gibt es zu diesem Zauber nicht zu sagen. ;)

Der Supergau oder doch Innovation?

Neulich war ich mit meiner Affen-Frau den Wochenend-Einkauf erledigen als mich, wie sollte es anders sein, eine ganze Bande an „innovativen“ Eier-Köpfen maßlos anlachte. Ein Produkt, was mein Frühstückei kochen revolutionieren sollte? Sollte es wirklich einmal in der Ramsch-Ecke etwas für mich geben, was mein simples Affen-Dasein um einiges schöner und leichter machen könnte? Ich checkte die Produktinfos:

„Schnell zu kochen Eier, hart oder weich direkt in der Mikrowelle. Sparen Sie Zeit und vermeiden Sie Verschmutzung eine Pfanne!“ 😀

Naja…also…mhhhhhh?! 😀 Jeder hat doch so ein paar Fehler, oder? Grahmathig und Reschtschreibunck …wird sowieso völlig überbewertet. 😛 Es hielt mich nicht davon ab diese putzigen Gesellen im Schnäppchen-Pack für 3,99€ mitzunehmen.

Die Invasion beginnt…

Zuhause angekommen wurden Tipsy und Tricky (ja meine Affengemeinde ich entwicklete schnell ein persönliches Verhältnis zu beiden) ausgepackt und optisch noch ein wenig aufgewertet. In der Beschreibung stand „Einfach Spülmachine tut alles Schmutz weg“. Gesagt- getan:

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Tipsky und Tricky bestehen aus Kunststoff. Wer hätte auch gedacht, dass im Herstellerland dieser „Innnovation“ neben Massenproduktion und Produktpiraterie viel Wert auf Qualität gelegt wird?! Naja…was soll’s. 😛 Ich wollte mir meinen Sonntag Morgen nun mit den zwei Hübschen versüßen.

Der „Versuch“ ein Mikrowellen-Ei zuzubereiten…

„Wasser voll bis Unterkante tun- dann stellen Mikrowelle. Meist 6 Minuten okay.“

So steht es in der Bedienungsanleitung. Alles klar, oder liebe Affengemeinde? 😀 Ihr merkt, hier bekommt Man(n) für wenig Geld so viel Spaß und Freude für den Sonntag Morgen geschenkt. Einfach herrlich! :) Gemeint ist damit, dass man das Unterteil des Eierbecher bis zur markierten Kante mit Wasser füllt. Warum den so sei? Ich hab keine Ahnung! 😉 Jedoch denke ich mir, dass so dass Ei durch den Dampf „gegarrt“ werden soll?!? Haha! 😀

Der erste Versuch ging daneben, der zweite Versuch auch. Der dritte Sonntag brachte die innige Beziehung zu Tipsy und Tricky völlig aus dem Ruder. Ich habe beiden doch dabei geholfen dessen sinnfreies Leben schnell zu beenden! Der #1&7%=! klappt einfach nicht. Die Eier waren zu hart oder noch komplett „roh!

Mein Opa meinte immer: „Jung, hast Du nicht positives zu sagen, sag besser gar nichts!“ 😛 😉

Und so wird auch dieses Urteil hier ausfallen. Diese „Innovation“ braucht keiner. Diese Erfindung ist überflüssig und wir, meine liebe Affengemeinde, brauchen nur unseren Verstand um festzustellen, dass Topf und Wasser oder Eierkocher es viel besser bringen als meine Tipsy und Tricky. 😀

Ein Versuch war es wert!

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(Titelbild (C) by Cobyright Olga Miltsova / Shutterstock.com)
(Bild Eierkocher (C) by Cobyright www.Otto.de)
(Bild Eier kochen (C) by Cobyright www.Tippscout.de)

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[Alt vs. Neu] – Mobiltelefon & Smartphone

Das Gute alte Telefon, eher aber Mobiltelefon – ein „Klotz“ gegenüber die heutigen Smartphones, vielleicht auch noch mit eckigem externen Akku. In den vergangenen sagen wir einmal 25 Jahren hat sich einiges getan im Bereich der mobilen Kommunikation. Ehemals „große“ Firmen sind kleiner geworden oder gar ganz verschwunden, andere sind gewachsen und haben durch den Schwung der Smartphones starken Zuwachs erlangt.

Doch im Endeffekt steht vor allem das Produkt, dass was den Kunden begeistern soll. Begeistern um zu kaufen war der Slogan, welchem die Firmen zu dieser Zeit gefolgt waren.

So oder so ähnlich würde ich diesen Vergleich einläuten, der hier stattfindet. Viele von uns wissen noch um die ersten bezahlbaren Mobiltelefone von Firmen wie Nokia, Alcatel Lucent oder aber vielleicht auch Motorola und Siemens? Das Mobiltelefon hat unsere Lebensqualität nicht nur um ein kleines Stück verbessert. Sie hat diese Qualität neu geprägt. Ganze „Leben“ werden um ein Smartphone aufgebaut, nur um wirklich den 100% Nutzen eines Mobiltelefons haben zu können. Dieser Wandel war aber nicht von Anfang an. Richtiger Auslöser dafür war eigentlich erst das Smartphone, welches neben der Kurznachricht und Telefonie auch andere Funktionen mit brachte. Das Mobiltelefon wird zur Multimedia-Zentrale. Im gleichen Zug änderte sich auch der Markt und neue Firmen eroberten selbigen. Der Startschuss für das iPhone, eines der Vorreiter für Smartphones, wie die Mobiltelefone von nun an genannt werden. Auch wenn Apple nicht der wirklich erste mit einem Touchscreen als Display und eine intuitiven Betriebssystem war, waren sie die ersten zum richtigen Zeitpunkt mit einer Vision.

Apple folgten Firmen wie Samsung und Sony aber auch neue Firmen wie HTC und Huawei bildeten sich und stiegen rasch auf.

Telefone im Vergleich
Damals
Diese Bild zeigt ein altes Telefon noch zu Zeiten von Kaiser Wilhelm. Es ist kein Telefon was einer von uns lebenden noch aktiv nutzt, weil die Technik schon sehr "überaltert" ist. ((C) by adrianclarkmbbs via Flickr)
Heute
Ein modernes Smartphone ((C) by TechStage via Flickr)
VS
CB

Doch was brachten uns die Smartphones?

Wir haben zwar mehr Funktionen, doch dafür büßen wir vieles ein. Zum einen ist es die Akkulaufzeit, welche bei den alten Mobiltelefonen noch enorm groß war – man konnte ein Smartphone locker 1 Woche nutzen.

Viel schlimmer ist aber, dass wir ein Stück Selbständigkeit und eigenständiges Handeln verlieren. So führt uns ein modernes Smartphone zum Beispiel direkt von A nach B ohne das wir nachdenken müssen, es erinnert uns daran, Milch zu kaufen, oder aber an den Jahrestag mit der Frau. All diese Informationen befanden sich bisher in unserem Gehirn gespeichert.

Technik ist echt schön und sehr hilfreich, doch manchmal wirft sie einen um Jahre zurück, wie das Beispiel mit den Mobiltelefonen zeigt.

 

Titelbild (C) by Per-Olof Forsberg via Flickr

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Vinyl Tötet MP3

Musik (genuss) vom allerfeinsten – Wo ist bloß das Radio hin?

Früher hat man Musik noch im „Leierkasten“ (auch Drehorgel / Steht sogar mit Affen in Verbindung, welche damals als eine Art zusätzliche Attraktion waren) oder einem damals hochmodernen Radio gehört – Heute hingegen stirbt das klassische Radio aus. Aus analog wird digital und das „Kratzen“ verschwindet beinahe komplett von den Lautsprechern.

Stellt euch einmal vor, ihr hört in einem etwas altertümlichen Radio eine Reportage über einen Zoo in eurer Nähe. Der Moderator steht im Affenhaus und es ist Affengebrüll wie dieses hier (link) zu hören. Vielleicht noch mit einem leichten typischen Kratzen, als würde es von einer Schallplatte kommen.

Schallplatte, viele von uns sagt sie noch etwas, manchen aber nicht, sie gilt als eine der ersten Medien, womit die Musikindustrie die Musik über speziell dafür hergestellte Abspielgeräte zu den „Menschen“ nach Hause bringen konnte. Vielleicht kennt sie der ein oder andere unter dem seit ca. 1980 geltenden Namen „Vinyl“ oder „Vinylplatte“, welche auch oft die DJ’s in den Discotheken oder aber der DJ-Affe von Peter Fox (Stadtaffe) nutzen.

Es folgte der Drang Musik auch unterwegs hören zu können und Sony gelang der Kniff mit dem „Walkman“, welcher es einem ermöglicht unterwegs Musik zuhören, welche von einer „Art“ Magnetband abgespielt wurde. Der Vorteil dabei war, dass man diese Kassetten selbstständig aufnehmen konnte und somit selbst bestimmen konnte, was sie beinhalten. Der ein oder andere Reporter hat gegen Ende der 70’er möglicherweise seine Interviews mit einem Philips Typ EL 3302 aufgenommen.

Über die CD, welche vom Prinzip dem Vinyl ähnelte aber doch komplett verschieden war, landeten wir beim Tragbaren Musikspielern. Den zweiten, damals noch mit CD betriebenen, mobilen Musikspieler nannte man „DiscMan“.

Zwischen den 80’ern – 90’ern war er ein Symbol von „Klasse“ sowie auch eine Marke, mit der man schon „angeben“ konnte. Ähnlich wie Apple heutzutage.

„ Was macht man mit einer Kassette welche komplett abgespult ist sowie einem Bleistift“

Kurz vor der Jahrtausendwende kam dann MP3 auf den Markt. Alles wurde kleiner – Sind wir mal ehrlich, es passt ja auch nicht so viel in die Hand eines Affen 😉 – und so wurde auch der Wunsch nach kleineren Musikdateien größer. Mit MP3 war es nun möglich genügend Musik-Dateien auf einen „Flash-Speicher“ zu legen und diese Dateien über eine manuelle Steuerung ab zu spielen. Der MP3-Player war geboren und mit Entwicklung der MP3 auch der Weg frei größeres zu gestalten.

So führte uns genau dieser Weg in Richtung iPod / iPod Touch -> iPhone.

Man kann quasi sagen, ab der Jahrtausendwende wurde der Weg immer steiler in Richtung Entwicklung und Neuerung. Jedes Jahr gibt es neue Geräte von den diversesten Herstellern und es war also nur eine Frage der Zeit, bis andere Firmen auf den Zug mit den „Apps“ aufspringen. Die Apps sind eine Erfindung, welche mit den Smartphones, wie das iPhone eines ist, eingeführt wurden. Man könnte quasi sagen, die Zukunft gehört genau dieser Industrie, die einem ermöglicht über eine geringe Summe im Monat auf die gesamte Musik-Datenbank zugreifen zu können.

Doch wieso zeigen wir euch genau diese Auflistung und sogar incl. Zeitstrahl? Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand. Keine Frage, Musik war damals hoch interessant und ist auch heute noch sehr wichtig. Wenn man mich z.B. betrachtet, ich habe in der gesamten Zeit der Recherche sowie während ich den Artikel geschrieben habe Musik gehört. Musik die für mich frei verfügbar und einfach zu bedienen ist. Doch wir sollten uns die „alte“ Musik bewahren, den Sound und besonders z.B. das Kratzen, was die Musik damals so geprägt hat.

Technik hat die Musik verbessert, keine Frage, die Qualität ist enorm gestiegen, aber in meinen Momenten ist die Qualität zweitrangig. Es geht um die Songs, das Gefühl, man ist im Damals, kann nichts bestimmen und bekommt die besten Hits quasi über das Radio zugespielt.

Wir würden gerne von euch wissen, wie hört ihr Musik und wünscht Ihr euch vielleicht sogar manchmal die „Leichtigkeit“ Musik damals zu hören zurück? Einfach einschalten und die Musik läuft. Keine Play-Listen, keine Favoriten. Einfach einschalten und zuhören, dem kratzen, dem fiepen – der Musik.

Wie hörst Du Musik und wie würdest du gerne Musik hören? (2 Nennungen möglich)

  • Radio (50%, 1 Votes)
  • MP3 - Player (50%, 1 Votes)
  • Web-Dienste (Spotify, napster, Jango, Google Music, usw.) (50%, 1 Votes)
  • Smartphone (mit Musikdaten) (50%, 1 Votes)
  • Langspielplatte (Vinyl, Schallplatte) (0%, 0 Votes)
  • Gramaphon (0%, 0 Votes)

Total Voters: 2

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Technik macht vieles besser, doch unsere Wurzeln sollte es uns nicht nehmen.

 

 

 

(Titelbild (C) by acidpix @Flickr)

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Cobyright by http://www.dein-blechschild.de

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Gibt es so etwas wie „Brieftauben“ heute noch?

Brief…äääh was?!? Brieftauben?!? Ich hab WhatsApp oder Threema. Sicherlich ist dem ein klassisches M-Kay von mir nichts mehr hinzuzufügen. 😛 Doch lasst uns gemeinsam in diesem Projekt hier ein wenig in Erinnerungen von früher schwelken und vielleicht ein Urteil bilden, ob die oben genannten Riesen für unsere tägliche Kommunikation unabdingbar sind, oder könnten wir doch noch mit der Hilfe von Brieftauben unsere tägliche Sucht nach Kommunikation und Austausch befriedigen?

Man höre und staune. Bereits im Altertum entdeckte die Menschheit die große Fähigkeit der Tauben Nachrichten über eine weitere

Brieftaube bereit zur Nachrichtenüberbrinung
Brieftaube

Entfernung an den hoffentlich richtigen Empfänger zu überbringen. Älteste Dokumente, welche ich durch den Internet Dschungel ausfindig machen konnte, zeigen die Verwendung der Brieftaube bereits im alten Ägypten auf. Verrückt, wenn man bedenkt, wie die Verwendung über Brieftaube bis in den ersten Weltkrieg genutzt wurde.

Nur kurz am Rande: Im 1. Weltkrieg sind mehr als 20000 Tauben um ihr Lebnen gekommen- doch der Mensch hat um dessen Dienste nicht vergessen. In Lille (Frankreich) oder Berlin-Spandau (Deutschland) wurden Denkmäler gesetzt. Doch warum sehen wir keine Brieftauben mehr? Wo sind die Brieftauben-Briefmarken hin? Was ist passiert?

Ja liebe Affengemeinde, was soll ich groß sagen? Ihr alle kennt sie, ihr alle nutzt sie, ihr alle könnt (und jetzt lehne ich mich sicher weit aus dem Fenster :)) gar nicht mehr ohne sie. Die Rede ist von den Brieftauben des 21. Jahrhundert- den Messenger. WhatsApp oder Threema. Alle Messenger verfolgen nur ein einzige Ziel: den kontinuierlichen Untergang der klasischen Brieftaube! Doch was tun wir gegen diesen Wahnsinn?

Wir nutzen diese einfach. Allein bis Ende August konnten die Dienste von WhatsApp von über 600 Mio. Mitglieder genutzt werden. Auch wenn dieser „Riese“ mehr und mehr als Datenschleuder oder als unsicher gilt, so nutzen wir diese räuberisch fressende Maschine im Kampf gegen unsere direkte Kommunikation.

Für mich selber dachte ich vor einigen Monaten: „Okay Tommy, jetzt schluckt der blaue soziale Fratzen-Kopf-Dienst die Datenschleuder WhatsApp und dieser unfaire Kampf gegen die Vorherschaft meiner geliebten Brieftaube geht zu Ende!“ Neeeeeeeee…was passierte? Die Nutzer registrieren zwar besorgt, dass ihre Sicherheit durch diese Fusion in Gefahr sein wird. Einige Nutzer wechselten daraufhin die Front. Erkannten Sie nun endlich, denn falschen Dienst Support geleistet zu haben? Kommt die Brieftaube wieder?

Wieder falsch! Die enttäuschten Nutzer wechselten einfach die App und gingen zu Threema. Woooow, T-h-r-e-e-m-a! 😛 Das hört sich doch spannnend an. Doch was steckt dahinter? Kurz gesagt: Es soll „fast“ alle eure Sicherheitsbedenken wegzaubern. Neue Authentifizierungsmethoden, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, sowie der Verschlüsselung von Medientypen sollen euch gebrandmarkten Affenkinder von WhatsApp zu Threema ziehen.Kurz gesagt, Threema kommt aus der Schweiz, hat gute Leute an Board und wird seinen Weg gehen. Momentan steht man bei über 3 Mio. Nutzer, Tendenz steigend! Ein durchweg in meinen Augen gutes Konzept (ich mein das jetzt ehrlich-ehrlich! :)), jedoch doch nicht auf Lasten der Brieftaube! Waaaaaaaaaaah!

Die Jungs und Mädels von „Was Geht Ab?! – Nachrichten von uns für euch!“ der Mediakraft Networks GmbH in München haben beide neumodischen Möchte-gern Brieftauben miteinander verglichen. Zwar ist das Video ein wenig älter, jedoch sehenswert. Ein tolles Video!

Vor wenigen Wochen wollte ich in einem Städte-Trip die Großstadt-Affen aus Berlin, Deutschland kennenlernen. Kurz gesagt, es war ein toller Trip, ich habe viel gesehen und der Lifestyle der haarigen Tierchen da fazinierte jeden Tag. Jaaaa und…ich wollte unserem Projekt treu bleiben und auf dem Versand von schönen Bildern über die Messenger meines Smartphone verzichen. Tommy möchte an seine daheim gebliebene Affen-Rasselbande Postkarten schicken. Jaaaaaaa Postkarten! :) Für alle die dieses Wort P-O-S-T-K-A-R-T-E-N weder lesen, noch verstehen können sei erwähnt: Postkarten sind meist aus Karton, bunt bedruckt und für kleine Grußworte an die daheim Gebliebenen gedacht, um beispielsweise freudig aus dem lang ersehnten Urlaub berichten zu können.

Achja so startete ich das Projekt: Der Tommy schreibt seinen Affen eine Postkarte. Wuuhooooooow 😛 :)

Schnell jedoch wurde mir klar, dass mein Vorhaben kein Schwieriges werden wird. Puuuuuuuh- Schwein gehabt!  Und wenn ich das schon schaffe, dann schafft ihr es auch! 😛 Man benötigt:

  • Eine Postkarte deiner Wahl. Ich empfehle eine schöne knall bunte Karte. Es gibt eine riesige Auswahl an Karten in Souvenir Shops oder in Berlin sogar beim Döner Imbiss um die Ecke. :) Kostenpunkt etwa 45-90 Cent, je nach Ausführung.
  • Eine Briefmarke! Oh jetzt geht es los. Man benötigt eine Briefmarke. Ja liebe Tech-Monkeys, auch unsere Brieftauben haben kleinere oder größere Brieftauben zu Hause sitzen, auch die haben Hunger. Also kommt hierfür nochmal 45 Cent pro Postkarte dazu.
  • Last but not least wird euer gestalterisches Geschickt benötigt. Ihr solltet des Schreibens mächtig sein, denn eure Lieben sollen ja auch neidisch erörtern können, wer den Gruß verschickt hat.

Überall in der gesamten Affenrepublik stehen gelbe „Brutkästen der Brieftauben„.

Der Brutkasten
Der Brutkasten

Mir wurde beim Kauf der oben genannter Genehmigung zum Versand der Postkarten mitgeteilt, dass ich da hinein meine Nachrichten werfen sollte, neumodisch nennen Sie diesen Kasten „Briefkasten“. Gesagt- getan. Also machte ich mich auf dem Weg einen solchen Kasten zu finden. Gespannt war ich, ob ich überhaupt einen solchen finde. Jaaaaaaa! An fast jeder Straßenecke stand ein solches Ding. Langsam dachte ich:

Der Einwurf
Der Einwurf

„Okay, meine Nachricht hätte ich schon mit gefühlten 15.000 Leuten via Messenger teilen können, aber darum ging es mir nicht. Allein 2,5 Stunden habe ich für 5 Postkarten mit der Gestaltung zugebracht- das sollte ich doch auch lohnen und zum Ende gebracht werden.

Also tat ich nun genau das, was ich im Hinterkopf noch über den Versand von Postkarten wusste. Man sollte diese in den gelben Brutkasten einwerfen. Achja, ein wichtiger Hinweis. Da die Brieftauben wohl auch im Schichtbetrieb arbeiten und die Leerung nur zu gewissen Zeiten am Tage geschiet solltet ihr vorab prüfen, wann die nächste Brieftaube zum Brutkasten zurückkehrt, um neue Nachrichten in die Republik zu verteilen. Gesagt- getan, also weg mit meinen Nachrichten. Juuuhuuu! :)

Liebe Affengemeinde, mir persönlich fällt es nicht schwer die Messege zu verbreiten: „Schreibt mehr Postkarten!“ Allein schon die Tatsache, dass die glücklichen Empfänger meiner liebreizenden Grußpost sich derb nach Erhalt dieser gefreut haben macht das persönliche Kommunizieren via Postweg (wie früher!) zu einer tollen Abwechslung im doch leicht trostlosen sozialen Messenger-Alltag! Es wirft Unmengen an Glückgefühle beim Empfänger frei eure doch kurzen, dafür aber persönlichen Nachrichten aus dem Urlaub, vom Städtetrip oder wo auch immer her zu erhalten.

Der Brieftauben-Supporter
Der Brieftauben-Supporter

Komplett auf den Messenger zu verzichten wird für die meisten unserer Affenbande hier auch im Urlaub nicht möglich sein. Zu einfach ist die Möglichkeit kurz und knapp Wichtiges zu überbringen.

Die Messenger haben eine Zielgruppe erreicht, welche nicht mehr ohne dessen Apps durch’s Leben gehen kann. Alleine schon die täglichen Registrierungszahlen und der kontinuierliche Anstieg der Nutzer macht es meiner geliebten Brieftaube und dessen Dienstleistung schwerig sich im 21. Jahrhundert durchzusetzen.

Ganz ohne wird es aber nicht gehen! Oma und Opa, oder auch ein Affen-Tommy wird weiterhin darauf setzen leicht „alt modische“ Kommunikationswege zu nutzen, weil sie es einfach nicht anders wollen. Der Support für unsere Brieftauben wird hoffentlich immer bestehen, da einzig diese Kommunikationsart, die für uns persönlichste Art der Gruß- und Kurznachrichten-Form ist.

Es gibt sie also immer noch. Sie wird hoffentlich nie aus unseren Gedanken verschwinden. SUPPORT FÜR UNSERE BRIEFTAUBE!

Postet doch einfach hier in der Kommentarfunktion eure Pics, wie ihr selbst die Brieftauben los schickt oder aber ihr lasst einen Kommi dar, wie ihr unser Projekt findet. Lasst einfach alles raus- wir können damit leben! 😉

 

 

Beitragsbild „155S08001_Blechschild-Geburtstag_2″  – Cobyright by Quelle: dein-blechschild.de

Bild „Brieftaube“ – Cobyright by Quelle: kglustige-brueder.de

 

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Spiele für die ersten Gameboy's

Nintendo GameBoy und GameBoy Color – Wie Technik damals begeistern konnte…

Ihr kennt bestimmt noch die ersten Geräte von Nintendo im „mobilen“ Bereich. Die ersten Versuche, das Spielerlebnis auch unterwegs zu erleben. Die Menschen in meinem Alter oder älter kennen diese Konsolen bestimmt noch sehr gut. Ich bin sogar damit aufgewachsen, dies waren meine ersten Anfänge in der Spiele Szene.

Doch was machte den Nintendo GameBoy so speziell, so besonders?

Nintendo war es gelungen, die Kultfigur „Mario“ vom heimischen TV auf ein Mobilgerät zu bekommen. So war es auch möglich längere Wartezeiten zu überbrücken ohne diese „lästige“ Langeweile.

Doch aller Anfang ist ja bekanntlich schwer. So waren unter den ersten Spielen z.B. Space Invaders oder auch TripWorld und Tetris. Alles Spiele, welche den älteren unter uns bekannt vorkommen sollten.

Das erinnert mich an die „Retroecke“, welche es bei der letzten Gamescom gab. Dort hat man sich so richtig „heimisch“ gefühlt, weil dort die Geschichte des Gamings erklärt wurde. Gerne würde man mehr über diese Geschichte erfahren. Doch hier erst einmal von mir ein kleiner Artikel über die kleinen Spielgefährten für zwischen durch, oder auch bei manchen für immer :D.

GameBoy Spiele

Das war die Geburt des mobilen Spielekonsolenmarktes (unter Beachtung, das der erste GameBoy schon die 4. Generation HandHelds war. Vorgänger war der Game&Watch) Das erste Erlebnis war leider noch in Schwarz weiß, oder sagen wir so, Schwarz auf grünlich leuchtendem LCD Bildschirm. Der erste Gameboy erschien am 29.April 1989 in Japan, ca. 1 Jahr später bei uns und wurde ca. 120 Millionen mal verkauft (GB und GBC/England und Englischer Commonwealth). Das erfolgreichste Spiel war auch Tetris, welches ihr in der Gallery ebenfalls erkennen könnt.

Gēmu Bōi (ゲームボーイ), wir er in Japan heißt, war eine 8-Bit Handheld-Konsole vom Japanischen Unternehmen Nintendo. Übertrumpft wurde der GameBoy nur noch durch seinen jüngeren Bruder dem Nintendo DS welcher über 145 Millionen mal verkauft wurde.

Nachfolger war der GameBoy Color, welchen ihr als Transparente Edition in der Gallery finden könnt. Es war ein kleiner Aufstieg für mich, da ich nun Spiele in Farbe genießen konnte – und mein Batteriekonsum zurück ging.

Er war äußerlich schmaler und handlicher. Die Spieldauer war länger und der Komfort wurde auch verbessert, durch eine ergonomische Hülle. Zusätzlich wurden immer mehr und immer bessere Spiele entwickelt, so z.B. Die Pokémon Geschichte, Indianer Jones, Mission Impossible usw.

Alles in allem ein wirklich interessanter Spaß. Ebenfalls sind auch schon dort die ersten Cheats aufgetaucht. Einen hab ich noch in meiner Kiste gehabt, er ist für das Spiel Harvest Moon.

Schaut euch doch einmal die Technischen Daten im Vergleich an und danach einmal die Bilder. Ihr seht hier zwischen den Geräten 9 Jahre Entwicklung. Im Vergleich habe ich auch einmal die technischen Daten für den Nintendo 3DS mitgeliefert, nur einmal zum Vergleich.

Hersteller: Nintendo
Erscheinungsjahr: 1989
Prozessor: 8 Bit modifizierter Z80-Sharp-Nachbau
Prozessor-Eigenschaften: 8-Bit-CMOS, 2,2 MHz Maschinenzyklen, bzw. effektiv 4,194304 MHz Taktfrequenz (clock cycles)
Speicher: 8 KByte RAM, 8 KByte VideoRAM
Modulgrößen: 256 KBit, 512 KBit, 1 MBit, 2 MBit, 4 MBit, 8 MBit, 16 MBit
Sound: 4-Kanal-Stereo-Sound mit der Möglichkeit alle Kanäle nach links oder rechts zu verlagern.
Grafik: Dot-Matrix-LCD, Größe 2,6″, maximale Auflösung 160×144 Pixel, vier Graustufen
Sprites: 8×8 Pixel oder 8×16 Pixel groß, Maximalanzahl 40 Stück
Stromversorgung: 4 AA (Mignon)-Batterien, Steckernetzteil 6V DC 0,7W (separat erhältlich)
Gewicht: ca. 300g inkl. Batterien
Herstellungsland: Japan, später Volksrepublik China

Hersteller: Nintendo
Erscheinungsjahr: 1998
Prozessor: 8 Bit modifizierter Z80-Sharp-Nachbau. 4,2- (Single) oder 8,4-MHz(Double)-Taktung einstellbar. 4-Bit-Datenbus, 8-Bit-Register (7 Stück insgesamt), 16-Bit-Adressregister.
Speicher: 32 KB RAM und 16 KB VideoRAM (VRAM ist in den Prozessor integriert).
Sound: 4-Kanal-FM-Stereo-Sound (Berechnet vom Z80A-Prozessor).
Grafik: LCD-Bildschirm. Auflösung 160×144 mit bis zu 56 Farben gleichzeitig
Farben: 32.768 Farben möglich. 10, 32, oder 56 Farben gleichzeitig auf dem Bildschirm darstellbar.
Modulgrößen: 256kBit- bis 64MBit-Module
Stromversorgung: 10+ Stunden mit 2 AA-Batterien. Möglich auch mit separatem AC-Adapter.
Herstellungsland: Japan, später Volksrepublik China
Verkaufte Geräte: Ca. 49,3 Millionen
Anzahl verfügbarer Spiele: Ca. 1.200

Typ: Handheld-Spielkonsole
Mitgelieferte Spiele: SUPER MARIO 3D LAND
Software inbegriffen: StreetPass, SpotPass, Face Raiders, Mii Maker
Medientyp: Kassette, Flash-Speicherkarte
Unterstützte Flash-Speicherkarten: SDHC-Speicherkarte
Ton: Lautsprecher
Netzwerk: WLAN 802.11b/g
Integrierte Komponenten: 3D-Digitalkamera, VGA-Digitalkamera, Mikrofon
Abmessung (HxBxT): 2.1 cm x 13.4 cm x 7.4 cm
Gewicht: 235 g
Farbe: Ice White
Display
Typ 9 cm ( 3.53″ ) Farb
3D-Display Ja
Auflösung 800 x 240
Farbtiefe 16,7 Millionen Farben
Display (2.)
Typ 7.7 cm ( 3.02″ ) Farb
Touchscreen Ja
Game-Controller
Steuerungen Rechter Trigger, Linker Trigger, Start-Taste, A-Taste, B-Taste, analoger Stick, Auswahltaste, Kreuzsteuer-Pad, Home-Taste, X-Taste, Y-Taste
Medien-Player
Audioformate MP3, AAC
Verbindungen
Anschlusstyp 1 x Kopfhörer ( Mini-Phone Stereo 3,5 mm )
Steckplatz/Steckplätze 1 x Steckplatz für Nintendo DS-Kassette
Stromversorgung
Batterie Wiederaufladbar – Lithium-Ionen
Betriebszeit (bis zu) 8 Stunde(n)
Batterie erforderlich 1
Verschiedenes
Sensoren 4-Wege-Richtungssensor, Drei-Achsen-Kreiselsensor
Merkmale 3D-Tiefenregler, Internetbrowser
Zubehör im Lieferumfang Pen, 2GB-SD-Speicherkarte, Ladeschale, 6 AR-Karten, AC-Netzteil

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